02.12.2016 11:48

Hochschulen und Region Düsseldorf wollen sich mehr vernetzen

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Von: Carolin Grape

21.11.2016 - Am 13. Februar 2017 findet die 'Auftaktkonferenz Wissensregion Düsseldorf' im Haus der Universität statt. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik der Region Düsseldorf werden über die Entwicklung der Wissensregion diskutieren.

Eine eigens zu dem Themenkomplex 'Wissensregion Düsseldorf' eingerichtete Website (www.wissensregion-duesseldorf.de) bietet alle Informationen zu der Initiative sowie der Auftaktkonferenz am 13. Februar 2017. (Screenshot von der Startseite)

Wissen ist ein zentraler Standortfaktor für jede Region – ob es um einen möglichst leichten Zugang zum Lernen geht, um die Produktion von neuem Wissen oder um die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Staat, Wirtschaft und den Hochschulen. Bei der Entwicklung einer so genannten „Wissensregion“ geht es darum, Vorteile im Wettbewerb um die besten Talente, wissensbasierte Unternehmen und die attraktivsten Angebote für die Bürger der Region zu schaffen – durch intensive Kooperation von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Viele Regionen in Deutschland, wie beispielsweise die Wissenschaftsstadt Potsdam, haben, mit unterschiedlicher Intensität, Prozesse angestoßen, die auf eine bessere Vernetzung der Wissensinstitutionen zielen.

In Düsseldorf, das zeigt eine aktuelle Umfrage von Change Centre Consulting im Auftrag der Heinrich-Heine-Universität, hält nur weniger als ein Drittel von 266 befragten Meinungsbildnern die Zusammenarbeit mit den Wissensorganisationen für „sehr gut“ oder „eher gut“.

Abhilfe schaffen soll die Initiative „Wissensregion Düsseldorf“, die die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gemeinsam mit zahlreichen anderen Partnern ins Leben gerufen hat. Den Startschuss bildet die Auftaktkonferenz Wissensregion Düsseldorf, die am 13. Februar 2017 ganztägig im Haus der Universität in Düsseldorf stattfinden wird.

„Als forschungsorientierte Bürgeruniversität möchten wir den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in der Region Düsseldorf befördern, um das Vertrauen in die Wissenschaft zu stärken und um Impulse für Innovationen zu geben.“, so Prof. Dr. Anja Steinbeck, die Rektorin der Heinrich-Heine-Universität.

Während der Konferenz sollen schon bestehende Kooperationen in der Region sichtbar gemacht werden – vor allem aber geht es darum, Ideen für neue Kooperationen und Projekte sowie Strukturen und Prozesse für eine künftige engere Vernetzung in der Region zu entwickeln.

Prof. Dr. Brigitte Grass, Präsidentin der Hochschule Düsseldorf, betont: „Als Hochschule, die in Düsseldorf und der Region stark vernetzt ist, liegt es uns besonders am Herzen, die Landeshauptstadt auch als Hochschulstandort zu stärken. Hier würde für alle Bereiche eine Win-Win-Situation entstehen, deren Potenzial durch den hohen Anwendungsbezug und dem damit verbundenen Wissenstransfer in die Industrie und Wirtschaft voll ausgeschöpft werden kann. Eine besondere Relevanz sehen wir in dem gesamten Bereich Digitalisierung.“

In der Vorbereitung und Organisation der Konferenz zur Wissensregion Düsseldorf arbeiten zusammen:

die Heinrich-Heine-Universität als Initiator,
die Stadt Düsseldorf,
die Stadtsparkasse Düsseldorf,
der Kreis Mettmann,
der Rhein-Kreis Neuss,
die Hochschule Düsseldorf,
die Robert-Schumann-Hochschule,
das Max-Planck-Institut für Eisenforschung,
die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste,
die Industrie- und Handelskammer Düsseldorf,
das Studierendenwerk Düsseldorf,
die Agentur für Arbeit Düsseldorf,
das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung.


Mehr Informationen unter www.wissensregion-duesseldorf.de

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